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Dienstag, 25. April 2017

STADTMUSEUM

Seit 1990 unterhält der Heimatverein Meppen e.V. im ehemaligen Wohnhaus des Kaufmanns Frye und späteren Sitz des herzoglich-arenbergischen Rentmeisters das Stadtmuseum. Über drei Etagen wird die Entwicklung Meppens von den ersten Besiedlungen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts anhand von Karten, Zeichnungen, liebevoll gestalteten Modellen und Originalausgrabungsfunden anschaulich dargestellt. Einen besonderen Anziehungspunkt stellt das Stadtmodell aus der Zeit um 1762, unmittelbar vor der Schleifung der Festungsanlagen, dar.

Die Dauerausstellung wird durch zweimal jährlich wechselnde Sonderausstellungen in zwei Räumen im ersten Stock ergänzt. Das im Dachgeschoss befindliche Wohnzimmer aus dem Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhundert dient auch als stilvolles Ambiente für standesamtliche Trauungen im kleinen Rahmen.

Museumsarbeit und damit auch die Arbeit im Stadtmuseum beschränkt sich nicht nur auf Ausstellungen. In dem Bestreben, neue Besucherkreise zu erschließen, hat sich das Stadtmuseum seit 1993 sehr erfolgreich mit wechselnden Angeboten an den jährlichen Ferienpassaktionen der Stadt Meppen beteiligt. Darüber hinaus gab es besondere Aktionen zu bestimmten Anlässen, wie beispielsweise dem bundesweiten Museumstag, der Ausstellung der Freilichtbühne Meppen, die mit Märchenlesungen begleitet wurde, oder einer Sonderführung des Ehrenbrandmeisters Franz Hornung sen. durch die Sonderausstellung zum 125jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Meppen 2011.

Wer hinter diesem umfangreichen Angebot einen gut bezahlten Mitarbeiterstab vermutet, sieht sich getäuscht. Das gesamte Programm steht und fällt mit dem ehrenamtlichen Engagement einer Gruppe Interessierter innerhalb des Heimatvereins Meppen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Stadtmuseum inhaltlich zu betreuen. Man trifft sich immer einmal die Woche in der Rentei zum Informationsaustausch und Bearbeiten der anliegenden Aufgaben. Die Bandbreite umfasst, neben dem Sammeln und Archivieren von potentiellen Ausstellungsstücken, die Entwicklung von Sonderausstellungen, angefangen von der Idee über die dazugehörigen Recherchen, das Rahmen von Fotos und Schriftstücken bis hin zum Aufbau, der oftmals viel Fantasie und handwerkliches Geschick erfordert. Natürlich darf auch die Öffentlichkeitsarbeit nicht vernachlässigt werden und bei Bedarf wird zusätzlich die Aufsicht während der Öffnungszeit übernommen. Die Beschäftigung mit der Vergangenheit bringt oft Verblüffendes zu Tage und ist dabei vielseitig, interessant und spannend. Aufgrund des breiten Spektrums sind die unterschiedlichsten Fertig- und Fähigkeiten gefragt. Jeder bringt sich auf seine Weise ein. Neue Mitglieder, auch solche, deren Wiege nicht in Meppen stand, sind jederzeit willkommen!

Ansprechpartner: Regina Holzapfel, Abt-Drutmar-Straße 11, 49716 Meppen-Bokeloh, Tel: 05931/5168